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nach obenRobinie, Falsche Akazie
Robinia pseudacacia
Stamm: grobe, dicke Borke; dunkel graubraun, mit tiefen längsrissigen Furchen
Blatt: wechselständige Stellung der mit 4-11 Paaren gefiederten, 20-30 cm langen Blätter. Einzelne Fiedern sind ca. 3-6 cm lang-elliptisch und ganzrandig. Unterseite erscheint gräulich.
Blüte: zahlreiche, wohlriechende, kleine, weisse Schmetterlingsblüten stehen in dichten, hängenden Blütentrauben (10-25 cm ) zusammen.
Standort: liebt sehr helle und sommerwarme Plätze. Gedeiht auf nahezu allen Böden. Oft an Bahndämmen zu finden. Ursprünglich in Südeuropa, inzwischen in ganz Europa bis 600 Meter.
Verwendung: das Holz ist fest und elastisch; es wird für Turngeräte, Ruderstangen und Leitern verwandt. Wertvoll zum Schnitzen und Drechseln. Helles Holz mit schöner Maserung.

! WICHTIGER HINWEIS ¡

Samen und Rinde der Robinie enthalten "Robin",ein Gift, das zu Störungen im Glykogenhaushalt von Leber und Muskelzellen führen kann.

Bei Schleifarbeiten also besser einen Feinstaubschutz verwenden! Ferner ist es eventuell besser, sich ein extra Mundstück anzufertigen. Empfehlen kann ich hier eines aus Kokusnuss.

Glykogen ist eine Speicherform von Kohlenhydraten im menschlichen Organismus. Bei einer Störung des Glykogenhaushaltes kann es dazu kommen, dass die Körperzellen kein Blutzucker aufnehmen und förmlich "verhungern".

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Der Stamm Die Frucht Das Blatt



nach obenEsche
Fraxinus excelsior
Stamm: aufrechtwachsender Stamm. Rinde anfangs oft olivgrün und mit Korkwarzen bedeckt, später wird sie grau. Borke ist längsrissig mit groben Rippen.
Blatt: unpaarig gefiederte Blätter (25-30 cm) in gegenständiger Anordnung mit bis zu 6 Fiederpaaren. Gesägter Blattrand.
Blüte: Seitenständige, büschelige Rispen mit dunkelroten bis violetten Staubbeuteln.
Standort: auf sickerfeuchten Ton- und Lehmböden. Häufig am Rande fliessender Gewässer. In Europa allgemein verbreitet bis 1200-1400 Meter.
Verwendung: oft verwendet in der Schreinerei. Das Holz ist sehr schön gemasert. Es ist hart, zäh und schwer. Bogenbauer schätzen dieses Holz sehr.

Der Stamm Die Frucht Das Blatt



nach oben Haselnuss
Corylus avellana
Die Haselnuss zählt eigentlich nicht zu den Bäumen. Sie ist viel mehr ein Strauch, der bis zu 7,5 m hoch wird. Dies aber nur am Rande.

Blatt: Breit-rundlich bis verkehrt-eiförmig mit kurzer Spitze, sehr weich und beidseitig behaart, doppelt gsägter Rand.
Blüte: männliche sind gelb, weibliche rot und erscheinen schon früh vor den Blättern.
Frucht: Die bekannten Haselnüsse eben. Anfangs weiss, später dann braun.
Stamm: lange, gerade gewachsene Triebe, dadurch sehr gut geeignet. Anfangs glänzend braun, später dann silbrig-grau-braun glänzend.
Standort: Oft an Waldränder, Bächen oder im hellen Laubwald. Bevorzugt tiefgründige, steinige Lehmböden, die locker und nährstoffreich sind.
Verwendung: Das Holz ist zäh und weich. Eigentlich zur Fassherstellung dient es auch als Drechselholz. Hat eine schöne Maserung. Aus den ca. 10 cm dicken stelle ich auch gerne Bögen her. Wer einmal einen Haselnuss-Strauch gesehen hat, wird sie bald überall entdecken.

Das Blatt

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