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- www.didgeman.de - Torsten Höpfner - ©
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Robinie, Falsche Akazie
Robinia pseudacacia
Stamm: grobe, dicke Borke; dunkel graubraun, mit tiefen längsrissigen
Furchen
Blatt: wechselständige Stellung der mit 4-11 Paaren
gefiederten, 20-30 cm langen Blätter. Einzelne Fiedern sind ca. 3-6
cm lang-elliptisch und ganzrandig. Unterseite erscheint gräulich.
Blüte: zahlreiche, wohlriechende, kleine, weisse Schmetterlingsblüten
stehen in dichten, hängenden Blütentrauben (10-25 cm ) zusammen.
Standort: liebt sehr helle und sommerwarme Plätze. Gedeiht
auf nahezu allen Böden. Oft an Bahndämmen zu finden. Ursprünglich
in Südeuropa, inzwischen in ganz Europa bis 600 Meter.
Verwendung: das Holz ist fest und elastisch; es wird für
Turngeräte, Ruderstangen und Leitern verwandt. Wertvoll zum Schnitzen
und Drechseln. Helles Holz mit schöner Maserung.
! WICHTIGER HINWEIS ¡
Samen und Rinde der Robinie enthalten "Robin",ein Gift, das zu Störungen im
Glykogenhaushalt von
Leber und Muskelzellen führen kann.
Bei Schleifarbeiten also besser einen Feinstaubschutz verwenden! Ferner ist es eventuell besser, sich ein extra
Mundstück anzufertigen. Empfehlen kann ich hier eines aus Kokusnuss.
Glykogen ist eine Speicherform von Kohlenhydraten im menschlichen Organismus. Bei einer Störung des Glykogenhaushaltes
kann es dazu kommen, dass die Körperzellen kein Blutzucker aufnehmen und förmlich "verhungern".
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Esche
Fraxinus excelsior
Stamm: aufrechtwachsender Stamm. Rinde anfangs oft olivgrün
und mit Korkwarzen bedeckt, später wird sie grau. Borke ist längsrissig
mit groben Rippen.
Blatt: unpaarig gefiederte Blätter (25-30 cm) in gegenständiger
Anordnung mit bis zu 6 Fiederpaaren. Gesägter Blattrand.
Blüte: Seitenständige, büschelige Rispen mit
dunkelroten bis violetten Staubbeuteln.
Standort: auf sickerfeuchten Ton- und Lehmböden. Häufig
am Rande fliessender Gewässer. In Europa allgemein verbreitet bis
1200-1400 Meter.
Verwendung: oft verwendet in der Schreinerei. Das Holz ist
sehr schön gemasert. Es ist hart, zäh und schwer. Bogenbauer
schätzen dieses Holz sehr.
Haselnuss
Corylus avellana Die Haselnuss zählt eigentlich nicht zu den Bäumen. Sie ist viel mehr ein Strauch, der bis zu 7,5 m hoch wird. Dies aber nur am Rande.
Blatt: Breit-rundlich bis verkehrt-eiförmig mit kurzer Spitze, sehr weich und beidseitig behaart, doppelt gsägter Rand.
Blüte: männliche sind gelb, weibliche rot und erscheinen schon früh vor den Blättern.
Frucht: Die bekannten Haselnüsse eben. Anfangs weiss, später dann braun.
Stamm: lange, gerade gewachsene Triebe, dadurch sehr gut geeignet. Anfangs glänzend braun, später dann silbrig-grau-braun glänzend.
Standort: Oft an Waldränder, Bächen oder im hellen Laubwald. Bevorzugt tiefgründige, steinige Lehmböden, die locker und nährstoffreich sind.
Verwendung: Das Holz ist zäh und weich. Eigentlich zur Fassherstellung dient es auch als Drechselholz. Hat eine schöne Maserung. Aus den ca. 10 cm dicken stelle ich auch gerne Bögen her. Wer einmal einen Haselnuss-Strauch gesehen hat, wird sie bald überall entdecken.
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