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Heilung durch das Didgeridoo

Immer wieder liest und hört man davon, dass das Didgeridoo heilen soll oder kann. Dies stimmt so nicht. Es bedarf einer Erläuterung. Und damit beschäftigt sich diese Seite. Ein wenig Theorie ist hier aber Pflicht!

Vorwort

Jeder kennt das folgende: wir befinden uns an einem Ort, an dem reges Treiben herrscht. Menschen laufen hastig umher, Maschinen rattern, Motoren kreischen. Schnell wird uns klar: hier wollen wir uns nicht lange aufhalten!
Lärm stresst unseren Körper und die damit verbundenen Seele. Beim Körper registrieren wir oft, dass bei extremer Geräuschbelästigung sich die Augenbrauen zusammenziehen. Die Kopfhaut verkrampft und sich der Nacken verspannt. Wir fühlen uns unwohl und somit auch die Seele.

Schallwellen werden vom Körper nicht nur über die Ohren aufgenommen. Schallwellen sind in Bewegung versetzte Moleküle der Luft und diese Treffen auf den Körper. Stichwort: Bassboxen in einer Discothek. Diese Schallwellen beeinflussen also nicht nur das Gehör, sondern den gesamten Körper.

Schallwellen

Schallwellen übertragen die Energie von einem Ort zum anderen, ohne dabei Materie zu übertragen. Eine Schallwelle ist die molekulare Bewegung der Luft. Diese Bewegung der Moleküle überträgt dabei die Energie. Klang ist einfachste und bekannteste Art von Schallwellen, die wir kennen.
Die wichtigsten messbaren Merkmale der Schallwelle sind: Frequenz, Amplitude, Wellenlänge, Zeit und Geschwindigkeit.



Amplitude: Bezeichnung für die maximale Auslenkung einer Schwingung, bzw. Welle. Die Amplitude wird auch als Lautstärke wahr genommen.

Wellenlänge: der Abstand zwischen benachbarten Kämmen in Metern.

Tondauer: (Länge und Häufigkeit), die Zeit für eine vollständige Welle, gemessen in herkömmlichen Zeiteinheiten (Sekunden).

Frequenz oder Tonhöhe: Anzahl der vollständigen Wellen innerhalb einer bestimmten Zeit, gemessen in Hertz (Hz).Der Mensch hört in etwa die Frequenzen von 20 bis 20.000 Hz.

Ton-Qualität oder Klangfarbe: ist die Qualität des Tons oder des akustischen Ereignisses. Anhand dessen ist es uns möglich, bestimmte Töne (z.B. eine Stimme) wieder zu erkennen.

Grundtöne und Obertöne

Jeder Ton den wir hören, besteht aus dem Grundton (das, was wir als Tonhöhe bezeichnen) und den mehr oder weniger hörbaren Obertönen. Die Obertöne bilden die "Klangfarbe". Obertöne sind ein vielfaches der Schwingung des Grundtons.

Gehirn- und Klangfrequenzen und Gehirnwellen-Muster

Die wichtigsten Gehirnwellen sind: BETA, ALPHA, THETA und DELTA. Mittels dieser Frequenzen werden im Gehirn "Daten" übermittelt. Die BETA-Wellen symbolisieren den Wachzustand und haben eine Frequenz von 14 bis 40 Hz. ALPHA-Wellen haben Zyklen von 8 bis 13 Hz und symbolisieren den Tagtraum mit geschlossenen Augen oder bei der Meditation und werden mit leichter Entspannung, bzw. entspannter Wachheit assoziiert. Theta-Wellen haben Zyklen von 4 bis 7 Hz und kommen im Schlaf oder bei sehr tiefer Meditation vor und man reagiert nur noch auf wichtige oder starke Umweltreize. DELTA-Wellen haben Zyklen von 0,3 bis 3,5 Hz und symbolisieren eine absolute Entspannung und Gefühle des inneren Friedens. Diese Wellen sind entscheidend für die Heilung.

Studien haben gezeigt, das rhythmische Klänge tiefer greifende Wirkungen auf das Gehirn haben. Rhythmische Klänge erleichtern es dem Gehirn, in Trance zu verfallen. Untersuchungen der Forscherin Melinda Maxfield der (SSC) Shamanic State of Consciousness haben gezeigt, das 4 1/2 Schläge pro Sekunde auf Trommel am effektivsten waren, um Personen in den Trance-Zustand zu bringen: Theta-Wellen-Muster! Das sind 270 Schläge in der Minute.

Grundlagen des Klanges

Alles im Universum besteht aus Atomen. Ein Atom besteht im wesentlichen aus Neutronen, Protronen und Elektronen. Die Elektronen kreisen um den Atomkern (Neutron und Protron). Die Elektronenbewegung um den Kern erzeugt einen Puls, dieser eine Welle und das ist es, was wir mit unseren Sinnen wahr nehmen. Immer, wenn es einen Puls gibt, erzeugt dies eine Welle und diese einen Ton oder eine Form, bzw Materie. Das nennt man das "Gesetz der Drei". Mit anderen Worten: alles, was wir mit unseren Sinnen wahr nehmen ist ein elektromagnetischer Impuls. Jede Materie ist Klang und strahlt Klang ab, welche wir mit unseren Sinnen allerdings nicht bewusst wahrnehmen können. Unser physischer Körper besteht demnach genau so elektromagnetischen Impulsen und strahlt Klang ab.

Der deutsche Wissenschaftler Dr. Hans Jenny entdeckte 1930, das Töne Muster erzeugen. Diese können mittels feinem Staub sichtbar gemacht werden.

1950 konnte Dr. Singh, Leiter der Abteilung für Botanik an der Annamalai University, beweisen, dass Klang Einfluss auf den Wachstum von Pflanzen haben kann. Dies beruht auf die erhöhte Bewegung der Protoplasmen. Für mehrere Wochen bespielte er zu Sonnenaufgang verschiedene Pflanzen mit den traditionellen Gandharva Veda Musikstücken * (Ragas). Dies geschah mit verschiedenen traditionellen Instrumenten aus einer Entfernung von 2 Metern. Tatsächlich erhöhte sich die Zahl der Chromosomen. Die vollständige Studie zum Thema Wirkung von Schallwellen auf Pflanzen

Das Prinzip der Resonanz

Jeder kennt es irgend wie. Eine Klangquelle überträgt ihre Schallwellen auf einen anderen Gegenstand und dieser fängt an mit zu schwingen. Als Beispiel dient in einem Versuch zwei gleiche Violinen. Legt man diese nebeneiander und versetzt eine der Violinen in Schwingung, wird die identische daneben liegende Violine in der gleichen Frequenz mitschwingen.
Auf den Menschen übertragen kennt man den Ausspruch: "der verbreitet aber negative Schwingungen." Irgend wie überträgt sich diese Schwingung, wenn man nicht aufpasst. Unser Körper scheint aus mehr oder weniger fester Substanz zu bestehen. Tatsächlich aber, so behaupten Quantenphysiker, soll der menschliche Körper aus 99,99% leerem Raum mit schwingenden Atomen bestehen. Unser Körper schwingt mit einer Frequenz von 8 Hz, der gleichen Schwingung wie das elektomagnetische Feld der Erde. Wir sind also in der Tat eins mit der Erde!

Chakren sind Energiepunkte in unserem Körper. Sie übertragen in unserem Körper die Lebenskraft. Sie übertragen und empfangen also Energie.

Heilende Frequenzen - Heilende Wellen

Wir können also sagen, dass alles in der Natur aus Energie mit unterschiedlichen Frequenzen besteht, dass alles in der Natur vibriert und so Klang, Licht, Farbe und Resonanzen erzeugt. Klangliche Frequenzen haben eine stärkere Wirkung und die korrekte Schwingung kann somit entweder zur Heilung beitragen oder den Körper ausbalancieren. Der Körper ist vibrierende Energie mit unterschiedlichen Frequenzen. Chakren, Organe, Knochen, Nervensystem und das Gewebe bilden zusammen einen einzigartigen Klang. Und jeder Körper klingt anders.
Wenn ein Organ zum Beispiel nichtkorrekt schwingt, kann es krank werden. Mittels der richtigen Frequenz könnte man nun versuchen das entsprechende Organ wieder in die korrekte Schwingung zu versetzen. Die Tabelle unten zeigt die 7 Chakren, welche im Zentrum des Körper entlang der Wirbelsäule laufen sollen.

Frequenz in Hz Ton
264 C1
297 D1
330 E1
352 F1
396 G1
440 A1
495 H1
528 C1
Nr. Name Ton Farbe
7 Kronen- oder Scheitel H violett
6 Stirn oder Drittes Auge A indigo
5 Hals oder Kehl D blau
4 Herz F grün
3 Nabel oder Solarplexus E gelb
2 Sakral oder Sexualchakra D orange
1 Wurzel oder Erde C rot


Alte Kulturen und sakrale Klänge

Viele alte Kulturen erkennen die Bedeutung von Musik und Klang als heilende Kraft.
  • Die Tibeter benutzen noch immer Glocken, Glockenspiel und Klangschalen als Grundlage für ihre spirituelle Praxis
  • Die australischen und amerikanischen Ureinwohner verwenden Gesang und den Klang verschiedener Instrumente mit wiederkehrenden Rhythmen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen.
  • Im alten Ärypten schon wussten die Priester, wie man mit bestimmten Klängen die Energiezentren wieder auflädt.
  • Die Pythagoreer der Antike versuchten, mit Musik Gleichgewicht und Proportion zu schaffen.
  • Die Griechen untersagten den Orchester- und Flötenspielern bei Strafe, gewisse Tonarten zu spielen, weil diese ungünstige Einflüsse auf den Menschen haben sollten.
  • In der Odyssee des Homer (8. Jahrh. v. Chr.) können wir lesen, wie die Gefährten von Odysseus "die Wunden verbanden und das schwarze Blut mit einem heilenden Gesang stillten."
  • Die Sufis und die Inder benutzten die Musik für ihre Meditation. Mit ihrer Hilfe kontrollierten sie die Aktivität ihres Körpers und Geistes und brachten sich zur Ruhe.
Fazit: Mit dem richtigen Instrument, der richtigen Frequenz und der richtigen Farbe, kann es möglich sein, Körper und Geist wieder in Ein-klang zu bringen.

"Gandharva-Veda ist die ewige Melodie der Natur, die auf allen Ebenen der Schöpfung klingt, auf der Ebene der kleinsten Teilchen bis hin zum riesigen, sich ewig ausdehnenden Universum." - Maharishi Mahesh Yogi
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